Kürbis-Pancakes oder doch Kürbis-Kartoffel-Pfannkuchen

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Ich ruf den Mittwoch offiziell zum Pfannkuchen-Mittwoch aus. Und weil es im Herbst einfach unglaublich leckere Zutaten für alle Arten von Pancakes, Pfannkuchen, Rösti, Kartoffelpuffer und Reibekuchen gibt, findet ihr heute gleich zwei tolle Rezepte für herbstliche Pfannkuchen.   

Eins meiner absoluten Lieblingsgerichte mit Kürbis ist neben Suppe der Kürbis-Pancake, den es auch zu Mainzer Zeiten oft für meine guten Freunde gegeben hat. Und auch von dieser Portion ging ein Großteil an die „Neue beste WG der Welt“.

Die Zubereitung ist ganz einfach, geht schnell und kann zu vielem kombiniert werden.

Für 4 Personen:

1 Hokkaidokürbis (bei mir waren es 900 g geputzt und gewaschen)

4 Eier

500 g Mehl

1 EL Salz

Pfeffer

Muskatnuss

1 TL Backpulver

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Den Hokkaido klein schneiden und mit wenig Wasser gar kochen, dass dauert so ca. 20 Minuten. Dann das Kürbisfleisch mit dem Pürierstab schon fein pürieren und abkühlen lassen. Das ist wichtig, da sonst die Eier gerinnen.

Wenn das Kürbispüree Zimmertemperatur erreicht hat, das Mehl und die Eier sowie die Gewürze hinzufügen und alles mit dem Pürierstab schön durchmischen. Hier kommt es auf ein gutes Gefühl an, der Teig soll Pfannkuchenmäßig ausfallen, am besten dickflüssig, so wie für amerikanische Pancakes. Je nachdem muss noch ein wenig Mehl oder ein bisschen Flüssigkeit dazu gemischt werden.

Zum Backen benutze ich eine ganz kleine Portion neutrales Öl, etwa Sonnenblumenöl.  Am liebsten mache ich kleine runde Pfannkuchen (siehe Bilder), dann passiert es nicht, dass die Pancakes innen noch zu teigig sind.

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Dazu passt perfekt ein Kräuterquark, den ihr aus folgenden Zutaten anrühren könnt.

500 g Quark

2-3 EL Milch

Salz

Pfeffer

Frische Gartenkräuter

Frau Schröder ist dazu auch mal gefüllte Antipasti oder Remouladensoße.

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Das zweite Rezept ist eine kleine Umwandlung der allseits beliebten Kartoffelpuffer auch Kartoffelpfannkuchen, Rösti oder Reibekuchen genannt.  Besonders beliebt bei Anneliese und deswegen auch trotz des drei Tage lang anhaltenden Fettgeruchs in meiner Küche zuhause.

Im Herbst passt Kürbis und Zuccini wunderbar dazu und ich habe die Kartoffelpuffer folgendermaßen zubereitet:

Für 2 Personen:

5 mittelgroße Kartoffeln

1 Zuccini

1 dicke Scheibe Hokkaido

2 Eier

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

Zitronensaft

Eventuell 1-2 EL Stärke

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Das Gemüse mit der groben Seite der Vierkantreibe klein reiben,  mit Zitronensaft und den Eier verrühren und Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen. Je nachdem wie feucht der „Teig“ jetzt ist, könnt ihr noch 1-2 EL Stärke hinzufügen, damit stellt ihr sicher, dass die Pfannkuchen auch wirklich durchbacken und nicht auseinanderbrechen vor Feuchtigkeit.

Am besten ehitzt ihr  ca. ½ cm hoch Öl in einer Pfanne und backt die Rösti darin goldbraun anbraten.

Wer eine Außenküche oder einen Balkon mit Kochplatten besitzt, sollte unbedingt diese Variante wählen. Wenn nämlich der Besuch zwei Tage später immer noch das Fett riecht – ist das für alle keine Freude.

Ich liebe ja dazu Apfelbrei, am liebsten den selbstgekochten mit ein wenig Zimt und Stückchen. Anneliese mag sie am liebsten pur und in Rekordzeit, dass man sich nach dem Essen schnell wieder den wichtigen Dingen des Lebens widmen kann.

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4 comments

  1. Die Kürbispfannkuchen sind definitiv meine Lieblingsspeise im Herbst. Etwas Gutes muss diese Jahreszeit ja haben. Die neue beste WG der Welt ist nur so drüber hergefallen! Nein, es wurde natürlich schwesterlich geteilt 🙂

  2. Hallo Lena,

    habe noch nie Kürbispfannkuchen gemacht – werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
    Wünsche dir noch eine tolle Restwoche.
    GLG Angela

  3. […] schlafen, sportlern, spielen und um zu essen. Mindestens einmal an diesem Wochenende gibt es Kürbis-Pfannkuchen und […]

  4. […] schlafen, sportlern, spielen und um zu essen. Mindestens einmal an diesem Wochenende gibt es Kürbis-Pfannkuchen und […]

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