Bärlauch Rezepte: Quiche aus Filoteig mit Tomaten und Camembert

Das beste Bärlauch Rezept: Bärlauchquiche mit Tomaten und Camembert

Wer mich kennt, weiß, dass ich den ersten Bärlauch meist gar nicht abwarten kann. Und dieses Jahr hat es besonders lange gedauert. Sobald die grünen Blätter bei meiner Gemüsehändlerin verfügbar sind, scheuche ich Anneliese auf die Knoblochsaue, hier im hessischen Ried. Dort gibt es Bärlauch in Hülle und Fülle und man kann einiges Sammeln. Als erstes gibt es immer traditionell meine Möhrenpuffer mit Bärlauchquark, denn die liebe ich und sie sind in 25 Minuten gemacht. Und dann nutze ich das grüne Kraut, um neue Rezepte zu entwickeln.     Continue reading „Bärlauch Rezepte: Quiche aus Filoteig mit Tomaten und Camembert“

Schwarzkohl-Zitronen-Quiche oder warum man auch bloggen sollte, wenn das Foto nicht schön ist

Schwarzkohl-Zitronen-Quiche -ein leckeres Schwarzkohl Rezept

Immer, wenn ich ein neues Rezept ausprobiere und es richtig gut schmeckt, fotografiere ich es für den Blog. Leider gelingt es mir dabei ziemlich oft nicht, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Das Gericht schmeckt super und meine Story dazu ist witzig, nur das Bild ist nicht mal annähernd so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Da es aber gar nicht unbedingt darum geht, hier einen auf Profi-Food-Fotograf zu machen, möchte ich euch heute trotz nicht so schönem Foto mein Rezept für die Schwarzkohl-Zitronen-Quiche vorstellen.     Continue reading „Schwarzkohl-Zitronen-Quiche oder warum man auch bloggen sollte, wenn das Foto nicht schön ist“

Mangold-Ricotta-Quiche mit Steinpilzen und Kürbisblüten oder Blattläuse zum Dinner

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Mangold ist eine Diva, zumindest was die Pflanzen in meiner Saisongartenparzelle angeht. Gerade mal drei Mangold-Pflänzchen haben sich erbarmt zu wachsen. Die Anderen wurden schon früh von Wühlmäusen zum Frühstück verspeist. Und damit nicht genug, tummelten sich auf den 4-5 erntereifen Blättern einfach mal fünf Millionen Blattläuse. Als hätte sich der Mangold gegen mich verschworen.

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Gemüsequiche oder Anneliese hat Sehnsucht nach Bordeaux

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Seit meine Freundinnen und ich letztes Jahr ein wundervolle Woche in Frankreich in der Nähe von Bordeaux verbrachten haben, bin ich großer Fan des französischen Städtchens und des Atlantikstreifens am Cap Ferret. Tatsächlich haben wir uns damals diesen Urlaubsort ausgesucht, weil uns der Film „Kleine wahre Lügen“ so begeistert hat, der am Cap Ferret spielt.

Und jetzt, nach einer FUSSBALLreise nach Bordeaux (mal ehrlich, nach Frankreich fährt man wegen Wein, Croissants und Macarons und nicht wegen Fussball), ist Anneliese auch endlich Fan und möchte französische Köstlichkeiten auch zu Hause genießen. Es gab also eine großartige Ankündigung, er wolle Quiche selbst backen. Der Plan stand, die Zutaten wurden gekauft und ein Samstag zum großen Backtag auserkoren. Und was soll ich sagen, auf Grund eines wirklich ungeplanten und absolut nicht vorhersehbaren Bundesligaspiels am Samstagnachmittag wurde das Quichebacken schneller ad acta gelegt als ich blinzeln konnte.

So nicht Freundchen, hab ich mir gedacht, und die Quiche ganz einfach selbstgemacht. Das ist nämlich noch dazu kein Hexenwerk, geht relativ schnell und schmeckt hervorragend.  Gemeinerweise hätte ich sie dem Manne einfach vorenthalten sollen, aber seine Wut über das verlorene Fussballspiel (kein Wunder, wenn man Eintracht Frankfurt Fan ist) ließ mich weich werden und bevor ich überhaupt den Fotoapparat in die Hand nehmen konnte, war die Quiche schon halb aufgegessen.

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Für den buttrigen Teig braucht ihr:

200 g kalte gewürfelte Butter

300 g Mehl

1 Ei

1 Prise Salz

Es gilt, die Zutaten möglichst schnell und gut miteinander zu vermischen. Entweder ihr nutzt für den Anfang die Knethaken eurer Küchenmaschine und macht dann mit den Händen weiter, oder ihr benutzt von Beginn an die Hände. Der Teig verbindet sich immer besser, wird aber auch am Ende noch etwas bröselig sein.

Für die Füllung:

1 Stange Lauch

1 rote Zwiebel

2 Eier

1 Becher Creme Fraiche

Salz

Pfeffer

1 frische Peperoni

Etwas Milch

2 Hand voll Parmesan

Cocktailtomaten (1 Schale oder 250 g)

Den Lauch halbieren und dann waschen, so kann der Schmutz durch die Rillen ganz leicht abfließen. In schmale Streifen schneiden. Auch die rote Zwiebel in schmale Kästchen oder Streifen schneiden und beides zusammen in Olivenöl ca. 8 Minuten andünsten. In dieser Zeit den Teig ausrollen. Ich benutzte eine Quicheform mit herausnehmbarem Boden, so lässt sich später alles ganz leicht auf eine Kuchenplatte setzen. Die Form buttern und den ausgerollten Teig hineinlegen (Wer keine Quicheform hat, kann auch eine runde Kuchenform benutzen). Sowohl den Boden, als auch den Rand der Form (1,5 cm hoch) mit Teig auskleiden. Nun zuerst Lauch und Zwiebeln gleichmäßig auf dem Boden verteilen, danach salzen, pfeffern und die kleinen feingeschnittenen Peperonistücke darüber verteilen. 1 Becher Creme Fraiche mit 2 Eiern und etwas Milch (2-3 Esslöffel) schön verrühren und ganz langsam über den Boden gießen. Den Parmesan verteilen und zu Guter Letzt die kleinen Tomaten draufsetzten. Die Quiche braucht bei 180 Grad etwa 30 Minuten. Ob sie gut ist, seht ihr am gebräunten Parmesan und an der fest gewordenen Eimasse.

Dazu könnt ihr euch natürlich ein feines Schlückchen Bordeaux gönnen, oder falls ihr in Fussballlaune seid, einfach ein kühles Bier.

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