Himbeer-Crème-fraîche-Kuchen oder „Eine Party ohne Kuchen ist nur ein Meeting“

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Gestern habe ich dieses wunderbare Zitat gelesen, „Eine Party ohne Kuchen ist nur ein Meeting“. Wie Recht Julia Child doch hat. Auch ich finde, dass zu einer guten Feier ein toller Kuchen gehört. Und das kann jede x-beliebige Feier sein: Geburtstag, Einweihungsparty oder Fussball-Abend. Kuchen muss sein. Continue reading “Himbeer-Crème-fraîche-Kuchen oder „Eine Party ohne Kuchen ist nur ein Meeting“”

Pfirsich-Tarte mit Rosmarin-Mandel-Krokant oder Kuchenliebe auf den ersten Blick!

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Ich kaufe Zeitschriften, viele Zeitschriften. Nicht nur übers Kochen und Backen, nein auch übers Wandern und Reisen, übers Klettern und Biken, über Fitness und manchmal auch darüber, wie wohl die richtige Bewerbung aussieht. Continue reading “Pfirsich-Tarte mit Rosmarin-Mandel-Krokant oder Kuchenliebe auf den ersten Blick!”

Buchteln mit Rhabarberkompott und selbstgemachter blitzschneller Vanillesoße oder meine Liebe zu Mehlspeisen

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Es gab mal eine Zeit, da hab ich mir zweimal die Woche abends um halb 9 Kaiserschmarrn zum Essen gemacht. Das war damals noch, als ich so viel essen konnte, wie ich wollte, ohne zuzunehmen. Ist leider vorbei und zwar sowas von vorbei. Würde ich jetzt zweimal die Woche abends um halb 9 noch eine Mehlspeise verputzen, könnte ich bald nur noch bei Ulla Popken einkaufen und mein Gewicht wäre plötzlich dreistellig. Continue reading “Buchteln mit Rhabarberkompott und selbstgemachter blitzschneller Vanillesoße oder meine Liebe zu Mehlspeisen”

#ichbacksmir oder Erdbeer-Biskuitrolle aus meiner Kindheit

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Reinlegen hätte ich mich können, als Kind, in Biskuitrolle mit Erdbeeren. Und zwar nicht nur zur Erdbeerzeit, sondern jederzeit. Winters bis Sommers, Hauptsache cremig und mit vielen Erdbeeren!

Jetzt hab ich sie tatsächlich schon ein paar Jahre nicht mehr gegessen, die Erdbeerrolle. Völlig aus meinem Kuchenkreis verschwunden ist sie. Nun aber, wo ich genauso nah an den Erdbeer- wie an den Spargelfeldern wohne, kam sie mir wieder in den Sinn. Warum also weiter verzichten? Continue reading “#ichbacksmir oder Erdbeer-Biskuitrolle aus meiner Kindheit”

Karotten-Kuchen-(C)Kupcakes oder auch Pandas mögen Karottenkuchen

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Ihr stellt euch jetzt sicher die Frage, was Pandas mit Karottenkuchen zu tun haben? Berechtigt ist sie schon, die Frage, essen Pandas doch sonst vor allem Bambus, Gemüse und Obst. Zu besonderen Gelegenheiten gibt es aber Karottenkuchen-Pandas für Panda-Liebhaber. Ok, jetzt seid ihr ganz verwirrt. Ich glaub, ich fang nochmal von vorne an. Continue reading “Karotten-Kuchen-(C)Kupcakes oder auch Pandas mögen Karottenkuchen”

Rhabarber-Friands oder wie der Barbar von der Rha nach Deutschland kam

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Ihr Lieben, ich sags gleich vorweg: ich liebe Rhabarber. Von mir aus könnte das ganze Jahr über Rhabarber wachsen, so dass ich Törtchen, Kuchen, Kompott und Sirup kochen könnte. Neben der Mirabelle ist Rhabarber mein absolutes Lieblingsobst (auch wenn er eigentlich ein Gemüse ist). Ja, ja ich weiß, ich gerate richtig ins Schwärmen.
Dabei hat es gar nicht gut angefangen mit mir und dem Rhabarber. Und Schuld daran war mal wieder die Frau Mama. Die backt nämlich immer einen Rhabarberkuchen mit Baiser. Und ich hasse Rhabarberkuchen mit Baiser. Continue reading “Rhabarber-Friands oder wie der Barbar von der Rha nach Deutschland kam”

Schwedischer Mandelkuchen oder Kulinarik bei Ikea

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Ich gebe es zu. Ich bin ein riesiger Ikea-Fan. Ich könnte jeden Tag zu Ikea. Ich könnte auch jeden Tag bei Ikea unsere Wohnung neu einrichten. Ich könnte auch jeden Tag eine ganze Ikea-Mandeltorte essen.

Wer jetzt schon denkt, „die hat eine an der Waffel“, abwarten, auch ihr kommt nicht mehr von der Ikea-Mandeltorte los, wenn ihr sie einmal probiert habt.

Zugegeben, nicht jeder in meiner Familie ist so begeistert von Ikea wie ich. Herr Papa und Bruderdavid, ihres Zeichen Restaurator & Holztechniker, schimpfen doch meistens über den „China-Billigschrott“ von Ikea. Am liebsten würde mein Vater mir noch ein Sofa aus Holz bauen. Aber da würde selbst Anneliese Einspruch erheben, der die Ikeabesuche meist noch relativ friedlich über sich ergehen lässt. Er weiß ja auch, dass es am Ende Kuchen gibt. Und manchmal sogar noch einen Tiefgefrorenen für Zuhause.

Meine lieben Freundinnen allerdings, die mögen Ikea genauso gern wie ich. Ich weiß noch genau, wie Ingeborg, Frau Mama und ich 8 Stunden im schwedischen Möbelhaus waren, um unsere neue Studentenbude einzurichten. Da gab es neben Kuchen sogar noch Lachsfrühstück.

Oder als Ingeborg, Juli und ich bei 35 Grad im Schatten zu Ikea gefahren sind, um uns dort den Tag zu vergnügen. Ikea-Ausflüge sind meist auch ganz tolle Freundinnen-Ausflüge. Und Mandeltorte muss sein.

Als ich in der Lecker Bakery also ein Rezept für die schwedische Mandeltorte entdeckt hab, gabs kein Halten mehr.

Ihr braucht:

8 Eier

200 g Schlagsahne

180 g + 180 g Zucker (im Original sind es 400 g insgesamt)

200 g gemahlene Mandeln

75 g Mandelplättchen

75 g weiche Butter

75 g Frischkäse

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Ja, wahrlich eine Kalorienbombe, aber sie ist es wert.

Zunächst die 8 Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen. In einem Topf 200 g Zucker und 200 g Sahne einmal aufkochen und dann vom Herd nehmen. Die 8 Eigelbe verrühren, am besten in einem Messbecher. Nun kommt der schwierige Teil: Etwa 1/3 von der heißen Zuckersahne ganz langsam in die Eigelbe rühren. Ich hab das mit Anneliese zusammen gemacht. Ich habe wie wild mit dem Schneebesen gerührt, während er mit einem Esslöffel nach und nach 1/3 der Zuckersahne ganz langsam dazugegeben hat. Wenn man dies geschafft hat, ohne dass die Eier gerinnen, muss man die Eigelbe jetzt wiederrum in die restliche Zuckersahne rühren. Auch dies sollte man sehr langsam und vorsichtig tun, damit es nicht gerinnt. Wenn man auch das geschafft hat, muss man die Zucker-Sahne-Ei-Mischung eindicken, oder wie das Heft so schön schreibt: Die Eicreme „zur Rose abziehen“. Und ja, ich gebe es wieder zu. Dieser Step hat bei mir ganz schön lange gedauert. So lange, dass Anneliese schon meinte die drei Backhauben seien doch ein Schwierigkeitsgrad zu viel für mich. (Pah, zu schwierig, der spinnt wohl.)

Keine Sorge, wer wagt der auch gewinnt. Ich habe den Topf also auf den Herd gestellt, bei Hitzestufe 2 von 6 (wenn ihr 9 Stufen habe, würde ich es zunächst auf 3 probieren, wenn das nicht klappt, dann Stufe 4). Ihr müsst jetzt langsam aber stetig die Masse rühren.  Ihr merkt dann relativ schnell, ob da was andickt, oder nicht. Nur zu heiß darf es nicht sein. Wenn es mit dem andicken losgeht, immer weiterrühren, so lang, bis ihr eine feste Eicreme habt. Sobald dieser Punkt erreicht ist, die Masse umfüllen und kalt stellen.

Jetzt habt ihr Zeit für die Böden. Die sind dafür ganz leicht.

4 Eiweiße, oder die Hälfte eures Eiweißes steif schlagen. Dabei  90 g Zucker einrieseln lassen. Wenn das Eiweiß schön steif ist, 100 g geriebene Mandeln vorsichtig unterheben und die Masse dann in einer mit Backpapier ausgelegten Springform ca. 18-20 Minuten backen. Den zweiten Boden genauso herstellen und beide auskühlen lassen.

Währenddessen könnt ihr schon die 75 g Mandelplättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Zur Eicreme kommt jetzt noch die Butter und der Frischkäse. Die Lecker Bakery verwendet nur Butter, ich mag es aber halb halb mit Frischkäse lieber. Einfach 75 g Butter und 75g Frischkäse cremig rühren und dann die Eicreme nach und nach unterrühren.

Wenn die Böden kalt sind, den unteren mit der Creme bestreichen und mit dem zweiten Boden belegen. Dieser wird mit der restlichen Creme bestrichen und mit den Mandelplättchen bestreut. Am besten kalt servieren.

P.S.: Wer keine Lust hat, sich der Challenge zu stellen, die Creme „zur Rose abzuziehen“, nimmt stattdessen einfach 500 ml Vanillepudding aus dem Päckchen. Dann könnt ihr allerdings nicht von euch behaupten, selbst einen Pudding hergestellt zu haben.

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