Vegane Apfel-Tarte mit Karamellsahne oder der zweitbeste Apfelkuchen der Welt

Apfeltarte mir Karamellsahne (1 von 1)

Vor zwei Jahren habe ich hier über den besten Apfelkuchen der Welt gebloggt. Seitdem strömen die Menschen auf den Blog, um sein Geheimnis zu lüften. Kein Rezept wurde öfter angeklickt oder nachgekocht. Auch Google belohnt mich mit Platz 4 in der Suche zum besten Apfelkuchen. Wie kann ich es hier also rechtfertigen, noch ein Apfelkuchen-Rezept zu posten, das ja ganz offensichtlich nur der zweitbeste Apfelkuchen der Welt sein kann. Continue reading “Vegane Apfel-Tarte mit Karamellsahne oder der zweitbeste Apfelkuchen der Welt”

Rosafarbene Zimtschnecken oder Prinzessinnen-Träume werden wahr

Rote Bete Zimtschnecken

Vergesst Prinzessinnen-Allüren und Kleinmädchen-Träume – auch mit 28 finde ich noch Gefallen an rosafarbenen Zimtschnecken.  Ich meine ROSAFARBEN und ZIMTSCHNECKEN – geiler geht es doch kaum. Und das ganz ohne Farbstoffe oder künstliche Zutaten. Stattdessen mit dem Besten was mein Saisongarten zu bieten hat: Rote Bete. Die lassen sich nämlich nicht nur in Hummus oder auf Blätterteig verarbeiten, die sind auch ganz wunderbar zu entsaften. Und eben dieser Saft ist für die tolle Farbe und einen unglaublich leckeren Geschmack verantwortlich. Continue reading “Rosafarbene Zimtschnecken oder Prinzessinnen-Träume werden wahr”

Vegetarische Wirsingwickel in Sesampanade oder unterwegs mit dem Wirsing

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Ein paar von euch haben vielleicht schon gesehen, dass ich mit meinem Freund, dem Wirsing unterwegs war. Fotoshooting und so. Für die Zeitung und so. Wie ein Promi, mit echtem Fotograf und echter Reporterin. Umarmen musste ich ihn, streicheln und unter dem Arm klemmen, den eiskalten Wirsing. Klauen dann auch noch, musste ihn ja schließlich mit heim nehmen, nach dem ich in abgerissen hatte. Continue reading “Vegetarische Wirsingwickel in Sesampanade oder unterwegs mit dem Wirsing”

Küchen der Medina oder Gemüsetajine mit Fladenbrot

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Nach dem Marokko Urlaub hatte ich das Gefühl, mir unbedingt die Küche des Landes noch mit nach Hause holen zu müssen. Die aromatischen Gewürze, der körnige Couscous, getrocknete Aprikosen und Rosinen und feines Arganöl (ja, ja und eine Handtasche und zig marokkanischer Keramik haben unser Gewichtslimit für den Rückflug bis zum Äußersten ausgereizt, so dass selbst Anneliese am Flughafen leicht gereizt war). Doch irgendwie fehlt mir ein wenig die Anleitung, wie man die Gewürze verbindet, was zueinander passt und wie meine Eintöpfe und Tajines endlich richtig nordafrikanisch und nicht mehr europäisch schmecken. Continue reading “Küchen der Medina oder Gemüsetajine mit Fladenbrot”

Asiatischer Wirsingsalat mit Apfel oder so gut kann Kohl schmecken

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Ich hab euch ja hier schon mal erzählt, dass bei uns zuhause nicht viel Kohl gegessen worden ist. Um genau zu sein, eigentlich gar keiner. Letzten Herbst habe ich dann endlich Rotkohl für mich entdeckt und seitdem gab es schon einige Male bunten Krautsalat oder letztens auch eine verunglückte, zum Wegwerfen bestimmte Rotkohlsuppe. Wirsing kannte ich bis dahin auch nur als zerstampftes Püree zu irgendwelchen Fleischgerichten. Dabei kann er ganz schön viel, der Grünkopf. Continue reading “Asiatischer Wirsingsalat mit Apfel oder so gut kann Kohl schmecken”

Ganz tolle Ernteberichte und Gartentipps oder wer wird Erntekönigin?

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Ihr Lieben, ich bin schier überwältigt von euren tollen, persönlichen Erntebeiträgen die ihr zu meinem #erntezeit – Event eingereicht habt. Liebe Bloggerkollegen haben auf ihren Seiten von kleinen Balkon- und Gartenerzeugnissen berichtet und leckere Rezepte eingereicht. Continue reading “Ganz tolle Ernteberichte und Gartentipps oder wer wird Erntekönigin?”

Erntezeit auf lenasfoodforfriends oder scharfe Rote Bete-Suppe mit Kokosjoghurt

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In meinem Pasta-Rezept mit Rote Bete-Blättern hab ich ja schon erzählt, dass ich noch gar nicht so lange mit Rote Bete koche. Seit ich Gefallen an ihr gefunden habe, gibt es sie bei mir wirklich oft. Gerne auch mal aus dem Entsafter mit frischem Apfel- und Karotten-Saft. Was als Getränk so wunderbar ist, muss doch auch als Suppe schmecken, hab ich mir gedacht. Frische, kleine, saure Äpfel aus dem Garten mit selbstgeernteten Rote Bete-Knollen und dazu ein Topping aus Kokosjoghurt. Continue reading “Erntezeit auf lenasfoodforfriends oder scharfe Rote Bete-Suppe mit Kokosjoghurt”

Erntezeit auf lenasfoodforfriends oder Kürbissuppe mit Ajvar

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Dieses Jahr gab es auf meinem Balkon eine Kürbispflanze. Mein Herr Papa hat sie aus winzigen Samen gesät und mir gegeben, als die kleine Pflanze etwa 4 cm groß war. Danach konnte ich ihr fast beim Wachsen zuschauen. Jeden Abend, wenn Anneliese und ich auf dem Balkon gesessen (gegrillt) haben, war unser kleiner Kürbis gefühlte 2 cm gewachsen. Irgendwann war die immergrüne Pflanze schon mehr als 30 cm groß und ich musste sie an unserem Balkon-Regal fest binden, damit sie nicht unter ihrem eigenen Gewicht zusammen gebrochen ist. Continue reading “Erntezeit auf lenasfoodforfriends oder Kürbissuppe mit Ajvar”

Pasta mit Rote-Bete-Blättern oder #pastaforingeborg die Achte

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Heute verbinde ich zwei meiner liebsten Aktionen hier auf dem Blog miteinander. Mein tolles #erntezeit Event (dazu könnt ihr alles hier nachlesen) und meine liebe #pastaforingeborg Reihe.

Früher waren mir Rote Bete ganz schön suspekt. Ich hab mich geweigert sie zu essen. Erst seit 2 Jahren finde ich ziemlich gefallen an der gesunden Knolle und sie kommt bei mir ziemlich oft auf den Tisch. Das Tolle ist ihre Vielseitigkeit, ob mit Pasta, paniert und gebraten, im Risotto, als Crumble oder als Saft, ich mag den erdigen Geschmack. Was viele nicht wissen, die feinen Rote-Bete-Blätter eignen sich auch ganz hervorragend zum Kochen. Man kann sie mit Gemüse oder Hülsenfrüchten füllen, in einen Salat mischen oder eben wie ich spinatähnlich in Pasta verwenden. Ich habe dazu selbst Rote Bete aus der Erde gezogen und natürlich die mit den besonders feinen Blättern rausgesucht. Zerfressene oder braune Stellen könnt ihr einfach wegschneiden, die Stiele sind etwas zäh, da würde ich großzügig zurückschneiden.

 

Für 2 Portionen:
300 g Pasta (am besten Spaghetti)
1 Bund Rote-Bete-Blätter
1 kleine Peperoni oder milde Chili
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1 EL Butter
1 TL Olivenöl
Abgeriebene Zitronenschale und ganz wenig Zitronensaft einer Bio-Zitrone
Parmesan (so viel ihr mögt)
Salz und Pfeffer

Pasta in Salzwasser al dente kochen. Währenddessen Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. Peperoni entkernen und klein würfeln. Butter und Olivenöl in einer hohen oder großen Pfanne erhitzen und Schalotte, Knobi und Peperoni auf mittlerer Hitze anbraten/dünsten bis sie glasig sind. Etwas Zitronensaft zugeben (ca. 1 TL). Schale von der Zitrone abreiben. Die Rote-Bete-Blätter solltet ihr gut waschen und halbieren oder dritteln. Einfach in die Pfanne zugeben und warten, bis sie zusammen fallen. Ab und zu umrühren. Wenn alles zusammengefallen ist, Pasta zugeben, salzen, pfeffern, Zitronenschale unterrühren und alles sehr gut mischen. Dabei wird die Pasta schön rosa. Auf dem Teller anrichten und mit viel Parmesan servieren.

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