Möhren-Blätterteig-Teilchen oder das schnelle Wort zum Sonntag

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Wer glaubt, ich stehe jeden Sonntag mehrere Stunden in der Küche, um mehrgängige Menüs mit tausenden verschiedenen Komponenten zu kochen, den muss ich leider enttäuschen. Ja, manchmal ist es so und ich liebe es, aber auch bei mir gibt es oft 15- oder 30-Minuten-Küche. Und auch die kann so lecker sein, so überzeugen und sättigen, so wunderbar aussehen und einen frohgestimmt die letzten arbeitsfreien Stunden auf der Couch verbringen lassen. Mein Wort zum Sonntag!    Continue reading “Möhren-Blätterteig-Teilchen oder das schnelle Wort zum Sonntag”

Selbstgemachter Blätterteig mit Karotten und Roter Bete oder Cranberry-Joghurt-Crumble-upside-down

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Ich mag Weihnachten. So ganz ohne geht ja doch nicht. Ich mag es, Geschenke zu machen und kleine Aufmerksamkeiten zu bekommen. Ich mag es, mal einige Tage nicht arbeiten zu müssen und nur bei meinen Eltern auf der Couch abzuhängen. Ich mag es meinen Opa zu besuchen. Ich mag gutes Essen, ich mag meine tollen Freunde, mit denen ich mich treffe und natürlich mag ich es auch zu kochen. Continue reading “Selbstgemachter Blätterteig mit Karotten und Roter Bete oder Cranberry-Joghurt-Crumble-upside-down”

Süßer Birnenstrudel oder salziger Birnenstrudel, so liebe Leser, jetzt müsst ihr euch entscheiden!

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Oh, wie ich Herzblatt geliebt habe. Selbst noch viel zu jung, um überhaupt ans Verliebt sein denken zu können, hab ich mir jede Folge Herzblatt reingezogen und wer kennt Susi nicht mit ihrem: „So liebe Tina, wer soll nun dein Herzblatt sein?“ Natürlich haben sich die Kandidaten immer für den Falschen oder die Falsche entschieden – auf so einem Helikopterflug würde ich auch nicht glücklich werden.

Vor ein paar Jahren auf der Hochzeit guter Freunde wurde dann auch Herzblatt gespielt – richtig witzig mit Helium in der Stimme. Nur leider hat sich der Bräutigam dann für den Bruder der Braut entschieden, da war‘s vorbei mit witzig! Gut, die beiden sind nicht mit dem Helikopter zusammen abgehauen, wer weiß wie das geendet hätte…

Aber genug von Herzblatt und meinen jugendlichen TV-Sünden. Ihr wisst ja noch, die Birnen…

Viele Birnen. Ich erzählte bereits davon.

Die Birnen müssen also verbraucht werden. Aber wie? Annelieschen will nichts Süßes, ich will nichts Salziges. Gut, wenigstens Blätterteig wollen wir beide. Ich muss schon gestehen, wir sind ziemliche Blätterteig-Junkies.

Ein süßer Birnenstrudel musste also her, und natürlich auch ein Salziger.

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Süß:

1 fertiger Blätterteig (ganz ehrlich den macht doch keiner selbst)

3 Birnen, geschält und kleingeschnitten

1 EL Zimt und Zucker

½ TL Sissis Sünd (ein tolles weihnachtliches Gewürz für Apfelstrudel von Alnatura, was mir die liebe Noemi geschenkt hat)

1 große Hand voll kleingehackten Cranberrys

1 Hand voll Mandelblättchen, in der Pfanne geröstet

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Birnen und Gewürze mischen, dann den Blätterteig in folgender Reihenfolge belegen: gewürzte Birnen, Cranberrys, Mandelblättchen. Zufalten, einschneiden, fertig! Gut, ist jetzt relativ einfach gemacht, schmeckt aber sehr lecker.

Bei 180 Grad in den Ofen, bis der Blätterteig schön braun aufgegangen ist.

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Salzig:

1 fertiger Blätterteig (nein, auch dieser nicht selbst gemacht)

3 Birnen, geschält und in Spalten geschnitten

1 französischer Brie

1 Hand voll klein gehackte getrocknete Tomaten

Thymian

Den Blätterteig in folgender Reihenfolge belegen: Birnenspalten, Brie, gehackte Tomaten, Thymian. (Wenn ihr die Reihenfolge durcheinander werft,  auch gut).

Zufalten, einschneiden, fertig! Ihr merkt, genauso einfach wie der Süße.

Bei 180 Grad in den Ofen, na wie lange wohl, bis der Blätterteig schön braun aufgegangen ist.

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So liebe Leser, jetzt müsst ihr euch entscheiden, soll es lieber der süße Birnenstrudel sein, der durch kleine, ganz fein und sanft geschnittene Birnen mit einem Hauch Zimt und Zucker überzeugt, oder doch lieber der salzige Birnenstrudel, der durch das würzige Aroma des Brie und die Schärfe des Thymians eure Zunge umschmeichelt! Wer soll euer Herzblatt sein?