[Anzeige] Vegetarisch grillen mit der Vegithek von Edeka

Dieser Beitrag enthält Werbung für vegetarisches Grillen.

Dieser Beitrag enthält Werbung für schönes Grillwetter.

Dieser Beitrag enthält Werbung für die Vegithek-Produkte von Edeka.

Vegetarisch Grillen mit Produkten aus der Edeka Vegithek

Wir haben ja lange genug darauf gewartet, aber endlich ist gutes Wetter zum Grillen. Nicht, dass wir hier zu Hause nicht auch im Winter und bei Regen und Schnee grillen – aber so ein bisschen Sonne gehört doch irgendwie dazu. Also raus mit euch, ran an den Grill. Bei mir gibt’s heute Tipps zum vegetarischen Grillen. Generell finde ich das nämlich ganz und gar nicht schwer und ganz genauso easy und lecker, wie ein Würstchen auf den Rost zu schmeißen.

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Spargelsandwich mit selbstgebackenem Ciabatta und pochiertem Ei oder was man als Foodblogger nicht alles tut

Spargelsandwich Das erste Ei ging in die Hose. Nicht, dass hier einer denkt, Foodblogger können alles. Nein, das erste pochierte Ei meiner Kochkarriere ging in die Hose. Nr. 2 und 3 haben dann aber ziemlich gut geklappt, wie ihr auf dem Foto sehen könnte. Ehrlich gesagt, habe ich sie auch nur pochiert, weil das auf dem Foto so unglaublich toll und professionell aussieht. Ihr könnt auch Rühr- oder Spiegelei machen. Beim pochieren spart man sich natürlich das Fett in der Pfanne und isst somit gesünder. Außerdem hab ich ein Ciabatta selbstgebacken. Ich bin je eigentlich kein Fan von vorgefertigten Gewürzen, Backmischungen etc. doch in letzter Zeit habe ich die Sauerteig Päckchen von BioVita schätzen gelernt. Selbstgebackene Brote gelingen mit den Bio-Sauerteigen wirklich unglaublich luftig und saftig und sind auch spontan ganz schnell zusammengerührt. Ciabatta, pochiertes Ei und gegrillter Spargel – die Vorstellung in meinem Kopf hat sich als genauso lecker erwiesen wie erwartet. Schnell und ganz leicht gemacht. Ciabatta Für 2 Portionen                                                              Zubereitungszeit 30 Minuten + 1 Stunde zum Gehen 500 g Dinkelmehl 1 Päckchen Dinkel-Sauerteig 1 Päckchen Trockenhefe 1 EL Ciabatta-Gewürz 360 ml lauwarmes Wasser 10 g Salz 500 g grüner Spargel Saft 1 Zitrone Olivenöl Salz 100 g Frischkäse 50 g Blaubeeren 1 TL Sambal Oelek 4 Eier (2 pro Person) Für das Ciabatta alle trockenen Zutaten mischen und dann das Wasser zugeben. Lange und gründlich kneten. Der Teig ist sehr feucht und soll es auch sein. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Inzwischen Spargel waschen, holzige Enden abbrechen oder weiße und trockene Enden schälen. Mit Zitronensaft, Olivenöl und Salz marinieren. Wir bereiten den Spargel immer auf dem Grill vor. Dazu einfach über direkter Hitze ca. 5-7 Minuten grillen. Geht aber genauso gut in einer Pfanne, da braucht er viell. 7-10 Minuten. Frischkäse mit Blaubeeren mischen und diese mit einer Gabel zerdrücken. Sambal Oelek dazurühren. Backofen auf 220 Grad vorheizen und Teig in 2 Teile teilen. Mit feuchten Händen Ciabattaförmig auf Backblech geben und 20-30 Minuten backen. Einfach mal auf das Brot klopfen, dann kann man ganz gut feststellen, ob es noch etwas Zeit benötigt. Brot backen und wer Lust hat, röstet die einzelnen Scheiben noch auf dem Grill. Gleichzeitig Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, zurückdrehen bis es wieder siedet, 1 Schuss Essig dazu und Ei in Tasse aufschlagen. Ganz langsam das Ei ins Wasser gleiten lassen. Ca. 3-4 Minuten pochieren, bis es „gut“ aussieht. Brotscheiben mit Frischkäse bestreichen, mit gegrillten Spargelstangen belegen und mit pochiertem Ei on Top servieren. Unbedingt mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen! Es gibt übrigens noch weitere Spargelrezepte hier auf dem Blog. Ihr findet sie hier und hier und hier.

11329759_947964551922868_2573377126014617376_nIn diesem tollen Online-Magazin findet ihr noch viele weitere leckere Spargel-Rezepte. Einfach mal draufklicken und durchblättern.

Flammkuchen mit frisch geerntetem Spinat oder Neues aus dem Saisongarten

Spinatflammkuchen

Sonne, Wind, warme Luft, Mücken und Staub, das alles weht uns um die Nase, wann immer wir uns in unserem Garten aufhalten. Ja, es ist nur eine 40 qm große Parzelle, aber es ist Ruhe, Entschleunigung, die Hände in den Dreck stecken, auf Knien herumrobben und Entspannung pur. Auch unser Besuchshund Ben genießt die Grasflächen im Garten. Alle fühlen sich wohl. Leider auch die Wühlmäuse und Ameisen, die unter- und oberirdische Gänge und Straßen anlegen und uns womöglich Radieschen und Karotten wegfressen.

Den Spinat haben sie stehen lassen. Und obwohl meiner nur stellenweise wächst, so lässt er sich bereits ernten und zu wunderbar frischem Essen verarbeiten.

Viel Arbeit hatten wir damit auch nicht, denn er ist recht anspruchslos. Unkraut jäten, gießen und schon sprießt er grün und gesund aus der Erde. So jung wie er jetzt noch ist, kann der Frühlings- und Sommerspinat hervorragend als Salat gegessen werden. Vielleicht mit einem Orangendressing, gerösteten Nüssen und gebackenem Ziegenkäse. Wir mögen ihn am liebsten auf Pizza, Flammkuchen und in Calzone. Weil wir noch viele tolle Foodsharing-Produkte zu Hause hatten, gibt es heute also gleich zwei Versionen von gegrilltem Flammkuchen (den man selbstverständlich auch im Backofen zubereiten kann).

Für 4 kleine runde Flammkuchen

                                                                                                      Zubereitungszeit: 30 Minuten + 1 Stunde Ruhezeit
Teig:
300 g Dinkelmehl Type 630
½ Würfel Frischhefe
Salz
1 TL Essig
2 EL Olivenöl
175 ml lauwarmes Wasser

Belag:
200 g Crème fraîche
1 Knoblauchzehe
Salz
Schwarzer Pfeffer
Muskatnuss
Eine große Hand voll frischem Spinat
2 kleine Rote Zwiebeln, zusammen 100 g
80 g Brie
1 Hand voll Mandelblättchen
150 g Kirschtomaten
80 g Ziegenbrie
Dill
½ Bund Frühlingszwiebeln

Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Mehl mit Salz, Öl und Essig in eine große Schüssel geben und mit Wasser verkneten, bis sich der Teig bindet. Auf der Arbeitsplatte ca. 5 Minuten kräftig kneten. Abgedeckt mind. 1 h ruhen lassen.
Creme fraîche mit einer durchgepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzig abschmecken. Spinat waschen. Tomaten waschen und halbieren. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Halbringe schneiden. Brie und Ziegenbrie in dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und ebenfalls in dünne Ringe schneiden. Mandelblättchen etwas in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Dill waschen und klein zupfen.
Kugelgrill so heiß wie möglich aufheizen, mind. 250 Grad. Den Pizzastein von Anfang an mit in den Grill hineinlegen, dass er sich langsam aufwärmt. Die Glut sollte direkt unter dem Pizzastein liegen. Für die Backofen Variante, diesen auf 220 Grad vorheizen. Dabei auch das Backblech im Ofen vorheizen.
Teig in 4 Teile teilen, und auf gut bemehlter Fläche sehr dünn ausrollen. Mit Crème fraîche bestreichen. 2 Flammkuchen mit roten Zwiebelringen, Spinat, Brie und Mandelbättchen belegen. 2 Flammkuchen mit Tomaten, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Ziegenbrie belegen. Ca. 10 Minuten auf dem heißen Pizzastein oder im Ofen backen. Tomatenvariante mit Dill bestreuen.

Der Essig im Teig bewirkt eine gewisse Blättrigkeit des Teiges und ist ein echter Geheimtipp.
Babyspinat kann auch frisch auf den Flammkuchen gestreut werden.

Flammkuchen

Muhammara und Naan vom Grill oder Leckeres aus Syrien

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Seit das Wetter etwas besser ist, spricht Anneliese von nichts anderem mehr, als von seinem Grill. Ich kann mich schon fast glücklich schätzen, wenn mal ein anderes Thema, wie etwa Fussball angeschnitten wird. Aber spätestens nach 10 Minuten geht es wieder zum Grill zurück. Im Internet wird stundenlang nach Rezepten gesucht, Töpfe und ihre Vor- und Nachteile stundenlang studiert und dann bestellt. Vor Wut werden Packungen zertrampelt und Drohungen losgelassen, die neu erstandenen Töpfe vom Balkon zu werfen.

Ich bleibe derweil ruhig und genieße mein Muhammara aus Syrien. Auch in anderen Ländern des nahen Ostens wird diese Paprikapaste häufig zubereitet. Dabei können Würzungen und Texturen sehr unterschiedlich sein. Das Rezept aus dem Buch Grill it! Vegetarisch von Ross Dobson aromatisiert den Dip mit Granatapfelsirup, was mir besonders gut schmeckt. Dazu gibt es Naan Brot – für mich eine absolute Entdeckung, die ich mit Sicherheit öfter machen werde.

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Für 8 Personen als Beilage oder für 4 Personen, die noch einen Salat dazu essen:

3 rote Paprikaschoten

1 große Hand voll Walnüsse (geknackt und leicht gehackt)

Kreuzkümmel

Etwas Cayennepfeffer

2 EL Granatapfelsirup

2 EL Zitronensaft

Auf Wunsch Schwarzkümmel zum Bestreuen

Paprika über sehr heißer Hitze grillen, dabei beständig drehen. Die Haut der Paprika soll schwarz anbrennen. Etwa 3-5 Minuten abkühlen lassen und dann mit den Händen oder der Messerrückseite die Paprikahaut abziehen/abschaben. Meistens löst sich der Strunk dann von selbst aus der Paprika. In einem hohen Mixbehälter mit den Walnüssen pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Granatapfelsirup und Zitronensaft abschmecken. Wer mag, gibt noch eine Prise Zucker hinzu. Der Dip hält sich in einem Schraubglas auch einige Tage im Kühlschrank.

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Naan-Brot:

1 TL Trockenhefe

185 ml Wasser (lauwarm)

300 g Weizenmehl 405

1 TL Salz

½ TL Backpulver

2 EL Sonnenblumenöl nativ

70 g Naturjoghurt (Sojajoghurt)

Hefe in warmem Wasser auflösen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut mischen. Joghurt und Öl zugeben und mit dem Handrührer kneten. Hefe-Wasser zugeben und Teig gut kneten. Der Teig ist sehr feucht. Er soll nun mindestens 1 Stunde gehen. Gerne auch länger.

Das Brot kann auf einem Pizzastein oder einem Backblech auf dem Grill zubereitet werden. Dazu das Blech oder den Stein auf dem Grill aufheizen, Blech leicht einfetten.

Teig mit Öligen Händen in 6-8 Teile teilen. Auf einer sehr gut gemehlten Fläche zu kleinen ca. 20 cm Ø Fladen auseinanderziehen, bzw. drücken. Auch wenn der Teig sehr feucht ist, lässt er sich mit Hilfe des Mehls gut handhaben.

Auf dem Grill von jeder Seite ca. 3-5 Minuten backen.

Ganz leicht und problemlos geht es auch in einer (Eisen)pfanne. Diese erhitzen und mit Öl beträufeln. Naan von jeder Seite auf mittlerer bis hoher Hitze ca. 3 Minuten backen.

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Mini-Pizzen vom Grill oder Tomaten vom Balkon

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Seit fast einem Jahr nun haben wir endlich eine Wohnung mit Balkon. Zwar ganz klein nur, aber doch groß genug für allerlei Kräuter, Tomaten, (männliche) Kürbisse, Rucola, Radieschen und Blumen. Natürlich steht auch der Grill auf dem Balkon, gehegt und gepflegt von Anneliese, geputzt und jedes Mal fein säuberlich abgedeckt mit der Abdeckhaube, das ja kein Stäubchen den Grill verschmutzt und ja keine Taube ihre Verdauung darauf entleeren kann. Continue reading „Mini-Pizzen vom Grill oder Tomaten vom Balkon“

Gegrillte Nektarinen mit Mascarpone-Pistazien-Creme oder ein süßer Nachtisch vom Grill

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Ja, richtig, es gibt kein Steak, kein Würstchen und auch keine Veggie-Zucchini vom Grill, sondern was Süßes. Der beste Sommer-Nachtisch, den man sich vorstellen kann. Und die Krönung eines jeden Grillmenüs. Continue reading „Gegrillte Nektarinen mit Mascarpone-Pistazien-Creme oder ein süßer Nachtisch vom Grill“

Gefüllte Zucchiniröllchen vom Grill oder warum vegetarisch Grillen gar nicht schwer ist

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Ich kenne viele Leute, die bei warmem Wetter im Sommer grillen. (Ich kenn auch Einige, die bei -2 Grad im Winter den Grill anschmeißen und ja, ich kenne auch Einige, die nicht gern grillen, so wie meine Eltern.) Die meisten meiner Bekannten genießen jedoch gern einen tollen Grillabend. Ob auf einem kleinen 4 qm Balkon, am Rhein oder in einem großen Garten, die Leidenschaft für Gegrilltes ist groß. Zu Recht finde ich, schmeckt doch frisches, saisonales Gemüse vom Holzkohlegrill mit tollen Kräutermarinaden einfach besser als aus der Pfanne oder dem Backofen. Continue reading „Gefüllte Zucchiniröllchen vom Grill oder warum vegetarisch Grillen gar nicht schwer ist“

Radieschen-Papaya-Salat mit Rote-Rüben-Kresse oder zu Gast bei Sarahs Krisenherd

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Im Herbst letzten Jahres durfte ich beim Pay’s D’Oc Fingerfood- und Fotoworkshop Sarah von Sarahs Krisenherd kennenlernen. Das war ein richtig witziger Abend, mit vielen tollen Hamburgerbloggerinen, zu denen auch Sarah zählt. Genau wie ich grillt sie unglaublich gern – sogar an Silvester, um das neue Jahr einzuläuten. Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei: http://www.sarahskrisenherd.com/ – ihr findet dort allerlei spannende Rezepte und tolle Berichte von Events auf die Sarah eingeladen wurde. Continue reading „Radieschen-Papaya-Salat mit Rote-Rüben-Kresse oder zu Gast bei Sarahs Krisenherd“

Spargel-Brotsalat vom Grill oder zurück aus Marrakesch

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Ihr Lieben, wir sind zurück aus unserem tollen, orientalischen Urlaub in Marokko. Während die letzten Tage vor allem unter dem Motto „Ausruhen und Sonnen bei 41 Grad“ standen, haben wir auch sonst viel Tolles erlebt, was ich euch in Kürze in einer marokkanischen Woche vorstellen will. Dabei wird vor allem die mit verschiedensten Gewürzen zubereitete marokkanische Küche im Vordergrund stehen. Die hat doch wirklich nur recht wenig mit unserer bodenständigen, von Pellkartoffeln und grüner Soße geprägten deutschen Küche zu tun. Deswegen haben wir uns nach der Rückkehr besonders auf eins gefreut: auf deutschen Spargel. Continue reading „Spargel-Brotsalat vom Grill oder zurück aus Marrakesch“