Brombeer-Smoothie-Bowl mit leckerem Topping oder vom Suchen und Sammeln

Brombeer-Smoothie-Bowl mit Physalis, Chiasamen, Kiwi und Hirseflocken

Wenn es irgendwo etwas „umsonst“ gibt, kann ich nicht vorübergehen. Ich meine damit keine Kostproben im Supermarkt, sondern Obst und Gemüse in der freien Natur. Beim Wandern bleibe ich an Brombeerhecken und wilden Zwetschgenbäumen stehen, im Spätherbst sammele ich auf den Feldern liegengeliebene Kartoffeln und Karotten ein. Ich fahre spontan 35 Kilometer mit dem Fahrrad, um Johannisbeeren zu pflücken, die über Foodsharing angeboten werden. Es ist einfach undenkbar, dass ich an solchen köstlichen und gleichzeitig kostenlosen Lebensmitteln vorbeigehe.      Continue reading „Brombeer-Smoothie-Bowl mit leckerem Topping oder vom Suchen und Sammeln“

Hefewaffeln mit Nussmus oder mein liebstes Sonntags-Frühstück

IMG_7072

Wenn es nach mir gehen würde, gäbe es zu jedem Sonntagsfrühstück Waffeln, Pancakes oder Rostige Ritter. Und zwar in dieser Reihenfolge. Anneliese ist jedoch kein so großer Fan von Süßem und ich muss ihn richtiggehend überreden, keine Brötchen beim Bäcker zu holen. Wir kann man sich nur freiwillig sonntags morgens um halb 9 aufs Rad schwingen, um labbriges Weizengebäck zu holen, wenn es sowas wie Waffeln gibt? Continue reading „Hefewaffeln mit Nussmus oder mein liebstes Sonntags-Frühstück“

Marokkanische Galette oder Willkommen in Marrakesch

IMG_6603

Nach jedem Urlaub, den ich mit Anneliese verbringe, will ich darüber schreiben, berichten, Fotos zeigen und euch schöne Urlaubserinnerungen erzählen. Ich möchte Rezepte nachkochen und euch hier empfehlen, die wir im Urlaub verspeist haben und die uns so gut schmecken, dass wir sie auch zuhause beständig nachkochen. Das alles nehme ich mir jedes Mal fest vor und doch habe ich es bisher noch nicht geschafft. Mit meiner marokkanischen Woche soll das nun ein Ende haben, ich werde euch ein wenig von unserem Urlaub berichten und mein liebstes Essen vorstellen, dass ich dort jeden Morgen zum Frühstück genießen durfte. Continue reading „Marokkanische Galette oder Willkommen in Marrakesch“

Selbstgemachte Cini-Minis oder Frühstück für Anneliese

IMG_6982

Es ist knapp eine Woche her, da rief mich Anneliese ganz aufgeregt von einer Geschäftsreise aus an: „Weißt du was ich heute zum Frühstück gegessen habe?“ wurde ich mit der begeisterten Stimme eines Drei(ßig)jährigen gefragt. Und um das Spiel mitzuspielen, antwortete ich natürlich: „Nein, was denn mein Schatz?“ und daraufhin folgte voller Begeisterung: „Ciniiiiii-Miniiiiiiis“. Continue reading „Selbstgemachte Cini-Minis oder Frühstück für Anneliese“

Erntezeit auf lenasfoodforfriends oder Bircher Müsli für Esther

IMG_6254

Schon seit ich denken kann, bin ich Müsli-Fan. Als Kind aß ich mit Vorliebe Schokopops und Smack‘s mit Milch. Mein Bruder aß Smack‘s mit Apfelsaft. Durch den Einfluss der besten Grundschulfreundinnen (einem Schwesternpaar, dem ich überall hin folgte) kamen dann ab und zu ein paar Haferflocken hinzu, aber Schokolade in irgendeiner Form musste weiterhin sein. Continue reading „Erntezeit auf lenasfoodforfriends oder Bircher Müsli für Esther“

Buchteln mit Rhabarberkompott und selbstgemachter blitzschneller Vanillesoße oder meine Liebe zu Mehlspeisen

IMG_5569

Es gab mal eine Zeit, da hab ich mir zweimal die Woche abends um halb 9 Kaiserschmarrn zum Essen gemacht. Das war damals noch, als ich so viel essen konnte, wie ich wollte, ohne zuzunehmen. Ist leider vorbei und zwar sowas von vorbei. Würde ich jetzt zweimal die Woche abends um halb 9 noch eine Mehlspeise verputzen, könnte ich bald nur noch bei Ulla Popken einkaufen und mein Gewicht wäre plötzlich dreistellig. Continue reading „Buchteln mit Rhabarberkompott und selbstgemachter blitzschneller Vanillesoße oder meine Liebe zu Mehlspeisen“

Aprikosen-Minz-Marmelade oder Charly knows, Charly knows

Aprikosen-Minz-marmelade

Ich muss zugeben, das Marmeladen-Kochfieber hat mich nicht nur gepackt, sondern regelrecht übermannt. Mittlerweile steht unsere Speisekammer so voll, dass selbst Ingeborg, Frau Schröder und Power FR mit dem Verzehr nicht mehr nachkommen. In Ermangelung kleiner Marmeladengläser, sah ich mich schon geneigt, 500g Einmachgläser nutzen zu müssen, um die Produktion fortführen zu können.

Doch zu meinem Glück ist der HerrPfff nicht nur mein Webmaster, sondern verfügt auch noch über Gläser, die sich zum Marmeladekochen ganz wunderbar eignen. Es konnte also losgehen. Erdbeer-Rhabarber stand schon im Schrank, genauso wie Brombeer-Orange aus dem letzten Jahr. Es sollte dieses Mal eine Marmelade werden, die man auch gut auf Käse essen kann.

Aprikosen / Minze /Johannisbeeren schafften es vom Markt in meine Tasche und dann in den Topf.

IMG_0975

1kg Aprikosen

150g Johannisbeeren

2 Stiele Minze und nochmal 2 EL kleingehackte Minze

500g 2:1 Gelierzucker aus dem Reformhaus (da ohne Zitronensäure)(z.B. von Dennree)

Saft einer Zitrone

Saft einer Limette

Die schon erwähnten Gläser sollten sehr heiß gespült werden (Spülmaschine ist noch besser, wenn man denn eine hat). Wenn man der Empfehlung der neuen Deli (http://www.deli-magazin.de/) nachkommt, soll man doch die Gläser vorher im Ofen sterilisieren. Man sollte dabei allerdings nicht, so wie ich, vergessen, dass man Gläser + Deckel bei 200 Grad drinstehen hat. Dann sind die Deckel nämlich unbrauchbar und die ganze Wohnung stinkt. (Ok, zugegeben, das ist der Grund, warum es mir an kleinen Gläsern mangelt).

Aprikosen klein schneiden, mit den Johannisbeeren, den 2 Stielen Minze, dem Gelierzucker und dem Saft der Zitrusfrüchte (ich benutze hier frische Zitrusfrüchte, da die Zitronensäure im normalen Gelierzucker ein künstliches Produkt ist und weniger als gar nicht nach frischem Zitronenaroma schmeckt) etwa 1 Stunde lang Flüssigkeit ziehen lassen. (In der Eile tun’s auch 30 Min.). Die ganze Masse zum Kochen bringen und wenn es sprudelnd kocht, 3 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen. Der Schaum, der sich oben bildet kann mit einem Löffel abgeschöpft werden.

IMG_0978

Nach drei Minuten die beiden Minzzweige entfernen und jetzt, je nach Belieben, die Marmelade noch pürieren oder so stückig in Gläser füllen. Ich stelle dazu in die heiß gespülten (von mir aus auch im Ofen sterilisierten) Gläser, eine Gabel, damit sich die Hitze darüber ableiten kann und kein Glas zerspringt.

Jetzt kann man, je nach Geschmack, noch klein geschnittene Minze hinzufügen. Für einen ganz leichten Minzgeschmack reicht 1 TL, wer es stärker mag, kann bis zu 2 EL nutzen. Ich finde die sehr minzige Marmelade passt wunderbar zu Ziegenkäse oder in ein Salatdressing. Minze einfach unterrühren und in die Gläser füllen. Diese sollten bis kurz unter den Rand gefüllt werden. Direkt nachdem man die Gläser mit den Deckeln verschlossen hat, diese auf den Kopf stellen. Dadurch entweicht die Luft und man verhindert das Anschimmeln der Marmelade.

Nun ist es so, dass sich Marmelade wunderbar als Geschenk oder Mitbringsel eignet. Doch wenn die Freundinnen dann ankommen und selbst wissen wollen, wie man welche kocht, wird‘s schon schwierig. Damit ich in Zukunft die Anleitungen nicht wieder stundenlang über WhatsApp verschicken muss, ist dieser Post hier nur für dich, Charly! Und wer selbst gerne Marmelade einkocht, dem schmeckt bestimmt auch meine Brombeer-Physalis-Marmelade.

IMG_0983