Pays D’Oc Fotoworkshop oder 9 Bloggerinnen, 12 Weine, 12 Fingerfoodrezepte

Bild

Juhu juhu, ich hab mal was gewonnen. Was ja angeblich wirklich nie jemandem passiert, erst recht nicht den ganzen Lottospieler, wurde mir zuteil – ein Gewinn!

Ich durfte am Fingerfood-Fotoworkshop von la petite cuisine und Pays D’Oc IGP Weine in Hamburg teilnehmen. Und das Ganze nur, weil ich mir ein tolles Fingerfood-Rezept ausgedacht hatte, was ihr hier findet.

Die Fahrt nach Hamburg war schon mehr als abenteuerlich, aber die Suche nach dem Hotel gestaltete sich nahezu unmöglich. Durch die Verspätung des Reisebusses war mein Handyakku auf unter 0% gefallen, ich hatte kein Stadtplan und absolut keine Ahnung, wo mein Hotel sich befinden sollte. Nachdem mich verschiedene Taxifahrer in verschiedene Richtungen geschickt hatten, hat sich eine nette junge Dame erbarmt und mich schnurstracks mit Stadtplan zu meinem Hotel gefahren. (Tausend dank du Liebe, melde dich, falls du das liest)!

Bild

Die tolle Location des Workshops Kev’s Kitchen habe ich dafür super schnell gefunden und dort auch gleich die ganzen netten Bloggerkolleginnen kennengelernt. Nach gefühlten 10 Mini-Croissants ging es dann auch schon los, ein kurzer Vortrag von Susanne von la petite cuisine zur Foodfotografie. Da vorher nur Ingeborg den manuellen Modus meiner Kamera benutzt hatte (die ich auch erst seit 3 Monaten besitze), war mir sozusagen ALLES neu und ich saß da ein wenig wie der Ochse vorm Berg.

Bild

(Hylmar Möckel)

Als es dann daran ging, das Ganze auch wirklich und wahrhaftig in die Tat umzusetzen, kam mir zum Glück nochmal Nicole von Querbeet – natürlich kochen zu Hilfe und hat mir gezeigt, wie ich ganz schnell zur richtigen Einstellung finde.

Wir haben dann jeweils ein Fingerfoodgericht mit Weinen von Pays D’Oc fotografiert.  Die kleinen angerichteten Mahlzeiten sahen sooo lecker aus, aber probieren durften wir noch nicht. (Na gut, ich gebs zu, habe trotzdem das ein oder andere versucht).

Bild

Bild

Bild

Nach der Knipserei ging es dann zum gemütlichen Teil des Abends. Sommelière Verena hat uns das Weingebiet Pays Doc im Languedoc-Roussillon in Frankreich vorgestellt, auf die besonderen Eigenschaften des Anbaugebietes hingeweisen und erklärt, wie es zum Zusammenschluss so vieler Winzer gekommen ist.

Sie hat uns dann nach und nach 12 verschiedene Weine kredenzt, immer begleitet von einem leckeren Fingerfoodgericht.

Mein Favourit war dabei ganz klar der Rosé Wein „Merlot Rosé – Fortant de France“ (bestellbar unter www.vinello.de) und das Fingerfoodgericht Lammrückenspieße in Brombeerhonig glasiert mit Kastanien-Mousseline (jaaa, ich gebs schon wieder zu, habe sogar Fleisch gegessen an diesem Abend).

Bild

Bild

Besonders die Kastanien-Mousseline (Kastanienpüree) hat es mir angetan, und weil man aktuell überall Kastanien kaufen kann, hier das Rezept:

Für 10 Fingerfoodportionen oder für 2-3 Personen als Beilage

50 g fertig blanchierte Esskastanien

200 g mehlige Kartoffeln

200 ml Sahne

Meersalz und Pfeffer

Muskatnuss

2 EL Butter

1 EL geriebener Parmesan

1TL Thymianblätter

Die Kastanien grob zerbröseln, gleichzeitig die geschälten Kartoffeln sehr weich kochen. Danach durch die Kartoffelpresse drücken. Die Sahne aufkochen und die Kartoffelmasse hineinrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 3 EL Butter und Parmesan hinzugeben. Jetzt die Esskastanien und den Thymian untermischen. Mhhhhm, sag ich euch!

Bild

Ich fand den Tag einfach super – sehr viele nette Bloggermädels, eine perfekte Organisation von Maren von Sopexa, eine tolle Location, sehr leckeres Essen und noch besserer Wein und endlich das Wissen, wie der manuelle Modus meiner Kamera funktioniert.

Die netten Bloggerinnen, die dabei waren:

Und ja, die Rückfahrt war genauso abenteuerlich wie die Hinfahrt, mit dem Nachtzug sollte es von Hamburg nach Frankfurt gehen. Gefühlte – 7 Grad im Abteil und in Fulda entschied sich der Zug, dass er zu lang ist, das Abkoppeln mehrerer Wagen, unter anderem auch der in dem ich saß, dauerte über 75 Minuten. Ich musste in das Bordbistro umziehen und was hab ich zur Entschädigung bekommen – ein trockenes Frühstück und einen Pfefferminztee.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*