Pasta mit Thunfisch und Radieschenblattpesto oder #pastaforingeborg die Vierte

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Ich hoffe, dass mittlerweile alle meine Leser #pastaforingeborg kennen und begeistert nachkochen. Wenn nicht, könnt ihr das nochmal hier und hier nachlesen und mit den leichten Nudelrezepten sofort durchstarten. Nudeln gehen schließlich immer.

Da meine Ingeborg ein absoluter Pesto-Fan ist, kommt heute ein auch für mich ganz neues Pesto ins Spiel. Habe ich bis vor kurzem noch alle Radieschen von ihren Blättern befreit und diese auf dem Kompost entsorgt, so entferne ich nun liebevoll das Grün, wasche es gründlich und mache daraus ein göttliches Pesto, was nicht nur hervorragend zu Nudeln passt, sondern auch in eine leckere Grillbutter verwandelt werden kann.

Bei mir aromatisiert das Pesto eine leichte Thunfisch-Sahnesauce, Vegetarier können den Thunfisch auch weglassen. Pasta ist schließlich flexibel.

Für das Radieschenblattpesto:

1 Bund Grün von Bio-Radieschen

1 Hand voll Parmesan

1 EL Sonnenblumenöl

3 Zehen Knoblauch

Olivenöl

Meersalz

1 Hand voll Haselnüsse (alternativ gehen auch Walnüsse oder Pinienkerne)

Pfeffer

Das Grün sehr ordentlich waschen, das geht am besten, indem ihr euer Spülbecken mit kaltem Wasser füllt und das Grün darin 10 – 15 Minuten schwimmen lasst. So setzen sich Erde und Dreck automatisch am Boden ab und ihr könnt das saubere Grün herausfischen und in einer Salatschleuder trocken schleudern.

Das Grün ein- bis zweimal zerreißen und mit 1 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl und 3 Zehen Knoblauch in ein Gefäß füllen, in dem ihr es mit einem Pürierstab gleichmäßig zu einer feinen Masse verarbeiten könnt. Direkt die Haselnüsse, Meersalz und Pfeffer hinzugeben und nochmal kurz pürieren. Am Ende Parmesan und Olivenöl nach eigenem Gusto mit einem Löffel unterrühren. Das Olivenöl kann durch zu langes Mixen oder Pürieren bitter werden, deswegen rühre ich es mit einem Löffel unter.

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Das Pesto hält sich im Kühlschrank mit Olivenöl bedeckt ca. 1 Woche.

Um daraus eine leckere Grillbutter zu zaubern, einfach mit weicher Butter mischen und im Kühlschrank fest werden lassen. Die Grillbutter könnt ihr auch wunderbar einfrieren.

Thunfisch-Pasta für 2 Personen:

250 g Pasta

1 Becher Sahne

1 Schalotte

Optional: 1 Schuss Weißwein

Salz, Pfeffer

1 Dose Thunfisch in eigenem Saft, z.B. von Follow Fish

Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen, um die Nudeln darin zu kochen. Die Schalotte fein würfeln und in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und mit einem Becher Sahne einkochen. Wenn eine dickflüssige sämige Sahnesoße entstanden ist, den Thunfisch hinzugeben und die Herdplatte abschalten. Den abgetropften Thunfisch und das Salz schön in die Soße einrühren und mit den gekochten Nudeln mischen, so dass die Sauce schön in die Pasta einziehen kann.

Auf einem Teller arrangieren, mit frischem Pfeffer und dem Pesto würzen und warm genießen.

 

 

4 comments

  1. Liebe Lena,

    noch heute überlegten wir, was wir mit dem tollen Grün unserer Radieschen aus dem Garten machen könnten. Ich habe sie dann klein geschnitten zum Salat gegeben.
    Und dann kommt dein Rezept mit dem Radieschenblattpesto, einfach genial.

    Werde es gleich mal ausprobieren und dann morgen zu meinem Geburtstag servieren.
    Liebe Grüße , Isi

  2. erika schnell

    Hallo liebe lena – endlich ein 2. rezept für meine rezeptsammlung mit radieschenblättern, danke- wird in kürze getestet . Bisher hatte ich nur ein rezept für radieschenblättersuppe. Die blätter kleingeschnitten über salat ist auch ein test wert. Ganz liebe grüße erika

  3. […] Wühlmäuse, Ameisen und jetzt auch noch Blattläuse. Man bleibt als Gartenbesitzer ja von nichts verschont. Haben die Wühlmäuse bereits die Hälfte meiner Kartoffeln ausgebuddelt und die Ameisen 4 Kohlrabipflanzen an der Wurzel gekappt, so machen sich jetzt langsam die Blattläuse auf dem Spinat breit. Zum Glück habe ich den Großteil schon letzte Woche geerntet und zu leckeren Gerichten verarbeitet. Auch die Radieschen sind langsam erntereif und können mitsamt der Blätter verwendet werden. Diese machen sich herrlich in einem frischen Salat oder als Nudelpesto. […]

  4. […] und das Wunderbarste, alles an ihnen ist essbar – auch das Grün. Ich mag es besonders gerne als Pesto oder kleingeschnitten im Salat. Es eignet sich außerdem auch als Spinatersatz und kann gekocht […]

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