Ovomaltine-Tigerkuchen oder Marmorkuchen mal anders

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Ganz ehrlich, wer kann einem Kuchen widerstehen, der Tigerkuchen heißt. Dahinter verbirgt sich zwar ein relativ simpler Marmorkuchen – dafür einer der besten, die ich je gegessen habe. Ich gestehe, ich bin ein absoluter Marmorkuchen-Junkie. Wenn ich Geburtstag habe, wünsche ich mir am liebsten einen Marmorkuchen von backenden Freundinnen. Und ich gestehe, ich mag auch staubtrockenen Marmorkuchen, solchen den man erstmal in Cappuccino tunken muss, damit er nicht im Hals stecken bleibt. Frau Mama ergreift dann regelmäßig die Flucht.

Der Tigerkuchen aus dem schwedischen Backbuch: „Zimtschnecken und Blaubeerkuchen“ von Miisa Mink, aus dem ich euch bereits die arktische Biskuitrolle vorgestellt habe, ist alles andere als trocken, sondern der fluffigste und frischeste Marmorkuchen den man sich vorstellen kann. Jetzt muss auch Frau Mama an Ort und Stelle bleiben.

Die Ovomaltine-Schokolade die man für den Kuchen benötigt habe ich aus unserem Silvester-Wien-Urlaub mitgebracht (Österreicher müssen wohl auf Schweizer Schokoladenkultur zurückgreifen). Bisher hab ich Ovomaltine sehr kritisch gegenübergestanden. Meine Tante Moni aus Berlin, mit der ich schon wahre Backorgien hinter mir habe, trinkt Ovomaltine in rauen Mengen – völlig unverständlich. Aber die Schokolade schmeckt ganz anders, sehr crunchy und nicht zu süß. Perfekt für einen Tigerkuchen.

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Ihr braucht:

300 g weiche Butter

215 g extrafeiner Zucker

1 TL Vanillezucker

5 Eier

300 g Mehl

3 TL Backpulver

1 EL Kakao

1 Tafel Ovomaltineschokolade, oder alternativ eine Schokolade eurer Wahl

1 Becher Schmand

Butter und Zucker so lange aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht. Nun nach und nach die Eier hinzu und jedes Mal gut verrühren. Auch der Vanillezucker kann jetzt hinzugegeben werden. Mehl und Backpulver unter die Zucker-Ei-Mischung sieben und verrühren. Am Ende den Becher Schmand unterheben. Die Hälfte des Teiges mit dem EL Kakao und der kleingehackten Schokolade mischen. Die beiden Teige abwechselnd in eine vorgefettete Backform geben. Ich habe meine Gugelhupfform benutzt, aber es geht natürlich auch eine normale Backform. Der Kuchen braucht ca. 50-60 Minuten auf 180 Grad.

Dass Marmorkuchen außerdem wahnsinnig sexy ist, zeigen auch andere Blogger! Schaut doch mal hier vorbei.

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One comment

  1. Also, ich warte auf eine Einladung!!!!

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