Muhammara und Naan vom Grill oder Leckeres aus Syrien

IMG_8114

Seit das Wetter etwas besser ist, spricht Anneliese von nichts anderem mehr, als von seinem Grill. Ich kann mich schon fast glücklich schätzen, wenn mal ein anderes Thema, wie etwa Fussball angeschnitten wird. Aber spätestens nach 10 Minuten geht es wieder zum Grill zurück. Im Internet wird stundenlang nach Rezepten gesucht, Töpfe und ihre Vor- und Nachteile stundenlang studiert und dann bestellt. Vor Wut werden Packungen zertrampelt und Drohungen losgelassen, die neu erstandenen Töpfe vom Balkon zu werfen.

Ich bleibe derweil ruhig und genieße mein Muhammara aus Syrien. Auch in anderen Ländern des nahen Ostens wird diese Paprikapaste häufig zubereitet. Dabei können Würzungen und Texturen sehr unterschiedlich sein. Das Rezept aus dem Buch Grill it! Vegetarisch von Ross Dobson aromatisiert den Dip mit Granatapfelsirup, was mir besonders gut schmeckt. Dazu gibt es Naan Brot – für mich eine absolute Entdeckung, die ich mit Sicherheit öfter machen werde.

IMG_8102

Für 8 Personen als Beilage oder für 4 Personen, die noch einen Salat dazu essen:

3 rote Paprikaschoten

1 große Hand voll Walnüsse (geknackt und leicht gehackt)

Kreuzkümmel

Etwas Cayennepfeffer

2 EL Granatapfelsirup

2 EL Zitronensaft

Auf Wunsch Schwarzkümmel zum Bestreuen

Paprika über sehr heißer Hitze grillen, dabei beständig drehen. Die Haut der Paprika soll schwarz anbrennen. Etwa 3-5 Minuten abkühlen lassen und dann mit den Händen oder der Messerrückseite die Paprikahaut abziehen/abschaben. Meistens löst sich der Strunk dann von selbst aus der Paprika. In einem hohen Mixbehälter mit den Walnüssen pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Granatapfelsirup und Zitronensaft abschmecken. Wer mag, gibt noch eine Prise Zucker hinzu. Der Dip hält sich in einem Schraubglas auch einige Tage im Kühlschrank.

IMG_8099

Naan-Brot:

1 TL Trockenhefe

185 ml Wasser (lauwarm)

300 g Weizenmehl 405

1 TL Salz

½ TL Backpulver

2 EL Sonnenblumenöl nativ

70 g Naturjoghurt (Sojajoghurt)

Hefe in warmem Wasser auflösen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut mischen. Joghurt und Öl zugeben und mit dem Handrührer kneten. Hefe-Wasser zugeben und Teig gut kneten. Der Teig ist sehr feucht. Er soll nun mindestens 1 Stunde gehen. Gerne auch länger.

Das Brot kann auf einem Pizzastein oder einem Backblech auf dem Grill zubereitet werden. Dazu das Blech oder den Stein auf dem Grill aufheizen, Blech leicht einfetten.

Teig mit Öligen Händen in 6-8 Teile teilen. Auf einer sehr gut gemehlten Fläche zu kleinen ca. 20 cm Ø Fladen auseinanderziehen, bzw. drücken. Auch wenn der Teig sehr feucht ist, lässt er sich mit Hilfe des Mehls gut handhaben.

Auf dem Grill von jeder Seite ca. 3-5 Minuten backen.

Ganz leicht und problemlos geht es auch in einer (Eisen)pfanne. Diese erhitzen und mit Öl beträufeln. Naan von jeder Seite auf mittlerer bis hoher Hitze ca. 3 Minuten backen.

IMG_8120

6 comments

    1. Danke 🙂 War auch echt lecker!

  1. das werde ich SOWAS von ausprobieren!!! dein blog ist supertoll, mir läuft das wasser im mund zusammen. ich werde bestimmt einiges nachkochen 🙂

    1. Das freut mich sehr. Berichte gern mal, wie dir die Sachen schmecken! Liebe Grüße, Lena

  2. Beim letzten Mädels-Abend kamen der Dip, vor allem aber das Naan-Brot super an. Lob von der ganzen Mädels-Runde! 🙂

  3. Yippie!!! Ich bin der totale Naan-Fan und mache oft selbst Naan-Brot in verschiedensten Variationen!Besonders lecker wirds mit einem Extra-Schuss nativem Olivenöl!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*