Kohlrabi-Carpaccio mit Schafskäse-Pecorino oder Rezepte aus dem River Cottage

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Seit ich meinen Saisongarten habe, koche ich fast täglich Gerichte, in denen frisches Gemüse die Hauptrolle spielt. Das kann es nämlich richtig gut. Und damit meine ich keinen in weißer Mehlschwitze ertränkten Kohlrabi oder völlig zerkochten Rotkohl. Nein, es sind gesunde und feine Gerichte, die alle Aromen und Geschmäcker aus dem Gemüse herauskitzeln. Gerichte, wie auch Hugh Fearnley-Whittingstall sie kocht. Jetzt, wo ich den Namen hinter mich gebracht habe, möchte ich euch seine besten Rezepte aus dem Kochbuch Täglich vegetarisch  vorstellen. Schon seit vielen Monaten ist es jetzt mein Begleiter und liegt ständig irgendwo rum. (Was Anneliese in den Wahnsinn treibt)   

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Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage lautet der Untertitel, denn der gute Mann lebt in der englischen Countryside und verbringt sein Leben damit, für das Fernsehen und neue Kochbücher zu kochen. Im Vorwort schreibt er „er möge vielleicht größenwahnsinnig sein, aber er will versuchen, unser Leben zu verändern. Er will uns davon überzeugen, mehr Gemüse zu essen.“ Da ich das nur zu gern unterschreibe und seit einiger Zeit wirklich selbst versuche, die Basis meiner Ernährung aus frischem Obst und Gemüse zu bilden, ist das Buch für mich ein Quell ständiger Inspiration. Im Garten wächst Mangold (in meiner Parzelle leider nur 2 Pflanzen), ich schau im Buch nach und finde beispielsweise ein Curry mit neuen Kartoffeln und Mangold, ein Mangoldstiel-Gratin oder Ricottatarte mit Mangoldblättern. Auch zu Fenchel hat er großartige Ideen, etwa ein Dinkelsalat mit Kürbis und Fenchel, eine Pasta mit Fenchel, Rucola und Zitrone sowie eine Fenchel-Sellerie-Suppe mit Orange.

Was ich damit sagen will, ist ganz leicht: Jeder der gerne gesund und frisch kocht, wird mit diesem Buch glücklich werden. Auf 400 Seiten finden sich unglaublich leichte aber auch unglaublich gewitzte Rezepte, die zum Teil in 10 Minuten auf dem Tisch stehen. Es eignet sich also auch ganz wunderbar für die schnelle Feierabendküche oder zum Vorbereiten von Büro-Essen.

Durch das Register und die Unterteilung in Salate, Rohkost, Suppen, Brot, Aus dem Vorratsschrank, Pasta&Reis,  Gebratenes&Gegrilltes sowie Beilagen findet man ganz schnell genau das, worauf man am meisten Lust hat. Auch geübte Köche finden die ein oder andere ganz neue Kombination.

Besonders für diejenigen, die einen kleinen Garten haben, eine Biokiste bekommen oder das saisonale Einkaufen auf dem Markt lieben, lohnt sich das Buch.

Ich möchte ein Rezept vorstellen, was in den letzten Wochen schon mehrmals auf unserem Tisch stand. Es besteht aus 4 Zutaten und ist in 10 Minuten zubereitet. Es ist gesund, köstlich und ein perfektes leichtes Abendessen. Es passt du belegten Broten, zu Gegrilltem, ist eine herrliche Vorspeise oder eine tolle Beilage. Es erfordert kein Können, nur Lust auf Genuss.

 

Kohlrabi-Carpaccio mit Schafskäse-Pecorino                                                                                                Zubereitungszeit: 10 Minuten 

1 kleine Kohlrabi-Knolle ca. 200-250 g

50 g Schafskäse-Pecorino

Ein gutes, natives Olivenöl

Frisches Basilikum

Salz & Pfeffer

Kohlrabi schälen und auf einem V-Hobel sehr fein hobeln. (Zur Not geht auch ein Messer) Fächerförmig auf einem Teller ausbreiten. Mit dem gleichen Hobel den Pecorino hobeln. Basilikum waschen und zerzupfen. Beides auf den Kohlrabischeiben verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Ich freue mich sehr, dass der AT Verlag mir das Buch als Rezensionsexemplar überlassen hat.

Täglich vegetarisch – Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage*

 

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4 comments

  1. Mhhm, das sieht aber köstlich aus!! Muss ich unbedingt mal probieren, weil Kohlrabi mag ich nämlich total gern 🙂

    Liebe Grüße,
    Ela

    1. Und es geht so wunderbar schnell. Ein perfektes Abendessen, dass man in 10 Minuten zubereitet hat. 🙂 Ich könnte es mir auch gut mit blauem Kohlrabi vorstellen, der wächst hoffentlich noch bei mir!

  2. Hmm, das ist ja echt mal ne andere Idee, um ihn nicht immer asiatisch zubereiten zu müssen. Auf den Basilikum wäre ich nicht gekommen 😉

    1. Mhmm, und ich wäre nicht auf die Idee gekommen, ihn asiatisch zuzubereiten. Zum Glück habe ich noch ein paar Knollen im Garten 🙂

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