Erntezeit auf lenasfoodforfriends oder scharfe Rote Bete-Suppe mit Kokosjoghurt

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In meinem Pasta-Rezept mit Rote Bete-Blättern hab ich ja schon erzählt, dass ich noch gar nicht so lange mit Rote Bete koche. Seit ich Gefallen an ihr gefunden habe, gibt es sie bei mir wirklich oft. Gerne auch mal aus dem Entsafter mit frischem Apfel- und Karotten-Saft. Was als Getränk so wunderbar ist, muss doch auch als Suppe schmecken, hab ich mir gedacht. Frische, kleine, saure Äpfel aus dem Garten mit selbstgeernteten Rote Bete-Knollen und dazu ein Topping aus Kokosjoghurt. Die erdige Knolle mag fast jeden Begleiter. Ihr könnt alle Obstsäfte als Flüssigkeit zur Suppe geben, oder auch mit Kokosmilch oder Mandelmilch ergänzen. Anstatt tiefrot erhaltet ihr dann eine schöne rosafarbene Suppe.

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Leider hatte ich bisher noch nicht die Chance, selbst welche anzubauen, kann aber immer auf die Versorgung durch Freunde und Verwandte zählen. Und wer weiß, vielleicht hab ich ja selbst bald ein kleines Feld, das ich bepflanzen kann.

Für 4 Portionen

4 große Rote Bete

2 saure Äpfel

Ca. 600 ml Gemüsebrühe

Orangensaft von 2-3 frisch gepressten Orangen (leider haben die noch keine Saison, aber für berufliche Zwecke musste ich sie kaufen. Genauso gut eignet sich ein guter Orangensaft aus der Flasche)

1 EL Kokosöl

Salz

Pfeffer

Chilipulver (gern auch zusätzlich eine kleine frische Chili, wer es scharf mag)

Gemahlener Koriander

250 g griechischer Sahnejoghurt

3 EL Kokosflocken

Kokosflakes als Topping

 

Rote Bete schälen und ca. 2 cm groß würfeln. Äpfel genauso groß würfeln. Kokosöl in einem großen Topf zerlassen und Rote Bete und Äpfel scharf anbraten. Nach ca. 3 Minuten mit der Gemüsebrühe ablöschen und auf kleiner Stufe mit geschlossenem Deckel ca. 20-30 Minuten köcheln lassen, so lange bis die Bete beim Reinstechen weich ist. Dann die ganze Masse pürieren. Ihr werdet dann eine sehr dickflüssige Suppe haben. Besonders lecker ist es, sie mit 200-300 ml frischem Orangensaft aufzufüllen und nochmals zu pürieren. (Wer es flüssiger mag, gibt noch etwas heiße Gemüsebrühe hinzu.) Salz, Chilipulver und ½ TL gemahlenen Koriander zugeben. Mit dem Chili nicht zu zaghaft sein, die Suppe soll schön scharf schmecken. Wer möchte, kann die Suppe mit 1 TL in kaltem Wasser angerührter Stärke binden, ich würde es des Geschmacks willen aber nicht machen.

Als Topping passt ein Kokosjoghurt perfekt. Dazu Joghurt mit etwas Salz und Kokosflocken anrühren. Suppe kurz vor dem Servieren mit Pfeffer würzen und scharf abschmecken. Heiße Suppe mit etwas Joghurt servieren mit Kokosflakes bestreuern und die wunderbare Farbe beim Essen genießen.

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7 comments

  1. Hey Lena, die Suppe sieht ganz toll aus und schmeckte sicher auch so! 😀 Ich liebe die Kombi Rote Bete & Kokos! (in der kv gabs mal Rote Bete in Kokossoße mit indischen Bratkartoffeln, musst du mal machen, eins meiner Lieblingsrezepte 😉 Liebe Grüße, Anna

    1. Liebe Anna, das klingt tatsächlich auch total lecker. Schau ich mir gleich mal an. Habs ja schließlich nicht weit zu den Heften 🙂 (ich sitze nämlich schon wieder am Schreibtisch 🙁
      Bis später, Lena

  2. Deine Bilder machen Lust auf Essen. Die nächsten Rote Bete werden morgen geerntet und direkt zu diesem Rezept verarbeitet. Ich freue mich. Barbara

  3. Hey Lena, ich finde deine Seite mit den schönen Texten und den Bildern ganz toll.
    Die Rezepte natürlich auch.
    Liebe Grüße, Alexa

  4. Hi Lena,
    was für ein schönes Rezept. Das muss ich unbedingt meiner Mutter zeigen, sie hat mir nämlich früher immer Borść (Bortsch) gekocht. Mal sehen wie es schmeckt, sieht auf jeden Fall köstlich aus. 😉 (Kompliment für diese tollen Bilder) Liebe Grüße, Sylvia 😀

  5. […] Der zweite Gang hat es nicht auf die Fotos geschafft, aber Rezept (leicht abgewandelt) und Bilder findet ihr hier. […]

  6. […] Der zweite Gang hat es nicht auf die Fotos geschafft, aber Rezept (leicht abgewandelt) und Bilder findet ihr hier. […]

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