Birnenkompott mit Vanille oder meine 12-Stunden-Lektüre

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Jaaaa, ich weiß es ja, schon wieder Birnen, aber dies ist das letzte Birnen-Rezept. Ich versprechs! Die Birnen sind jetzt nämlich alle alle. Nun kann ich endlich wieder meine heißgeliebten Äpfel essen. Weil viel saftiger, schmackhafter, schönere Form und so weiter.   

Warum es trotzdem ein Birnenkompott gibt? Zum einen, es sind noch wirklich wirklich viele Winterbirnen da gewesen, die ich ganz einfach vor den Fruchtfliegen retten wollte. Und warum Kompott? Weil ich eine 6-stündige Busfahrt mit meinfernbus.de mit Lesen einer einzigen Zeitschrift verbringen musste – und das war auch noch die Laviva für 1 €uro aus dem Rewe. (Hier übrigens die Aufforderung an alle, sich wirklich gut zu überlegen Fernbuse zu nutzen – ich kam noch nie mit weniger als 1 Stunde Verspätung an und was noch schlimmer ist, der Busfahrer hat mich und 5 Mitfahrer einfach in Münster stehen lassen, so dass ich für den doppelten Preis nochmals eine Zugfahrtkarte kaufen musste, und ja, auch dieser Zug hatte 60 Minuten Verspätung, und ja, wieder hatte ich nur eine einzige Zeitschrift zu lesen. Ich kann also alle Rezepte von vorn bis hinten auswendig aufsagen. Ganz im Gegenteil zu meinen Prüfungsthemen, die ich damals lieber hätte lernen sollen, wovon ich da noch nichts von vorn bis hinten aufsagen kann. Aber ich schweife ab.)

Ich lernte also auf insgesamt 12 Stunden Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Laviva auswendig und kochte aus 3 Kilo Birnen mal eben ein Kompott.

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Und das geht so:

3 Kilo klein geschnittene Birnen (meine hat Anneliese mit dem tollen Nicer Dicer bearbeitet, allerdings braucht ein Ingenieur einige Zeit um die Funktionsweise eines solch komplexen Gerätes zu verstehen)

1 Vanilleschote, das ausgekratzte Mark und die leere Schote

ca. 500 ml Wasser

200 g Zucker

Alles zusammen in einen großen Topf geben und gut aufkochen lassen, die Birnen sollen weich werden und verkochen. Ich hab das Ganze ca. 40 Minuten durchziehen lassen und dann in sterilisierte Gläser gefüllt. Um das Kompott noch länger haltbar zu machen, habe ich die Gläser danach im Wasserbad nochmals 50 Minuten bei 160 Grad im Ofen eingekocht. (Dazu müssen die Deckel hitzeunempfindlich sein.)

Das Birnenkompott passt super zu Süßspeisen wie Mehlklößen, Pfannkuchen, Griesbrei oder Rostigen Rittern. Bei mir gab es anlässlich eines Herr-der-Ringe-Marathon-Filmtags mit Frau Mama Griesklöße mit Zimt und Zucker und dazu Birnenkompott.

Für 2 Personen:

130 g Gries

500 ml Milch mit einer Prise Salz

Die Milch aufkochen und den Gries langsam einrieseln lassen, ständig rühren, der Gries wird sich schnell verdicken. Er sollte dann auf der ausgeschalteten Herdplatte  noch mind. 10 Minuten ruhen.  Die Griesklöße habe ich dann abgestochen und in ein wenig geschmolzener Butter mit gemahlenen Haselnüssen gewendet. Je nach Geschmack kann man jetzt noch Zimt und Zucker drüberstreuen und die Klöße mit dem Birnenkompott genießen.

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2 comments

  1. […] steht da an erster Stelle, denn sie ist mir die liebste. Birnen verarbeite ich zu Kompott und Äpfel werden du Apfelbrei verkocht. Dieses Jahr stoße ich schon an die Grenzen meiner […]

  2. […] steht da an erster Stelle, denn sie ist mir die liebste. Birnen verarbeite ich zu Kompott und Äpfel werden du Apfelbrei verkocht. Dieses Jahr stoße ich schon an die Grenzen meiner […]

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