Bärlauch-Gnocchi mit Krautgemüse oder wie zum Teufel verbraucht man einen ganzen Kohl

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Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich ein außerordentlich großer Fan von schnellen Gerichten bin. Kein Fast-Food, nein ganz und gar nicht, sondern einfache, schnell gekochte Gerichte, die satt und zufrieden machen. Oft sind das bei mir Nudeln und ich sammele alle Rezepte unter #pastaforingeborg.  

Aber Pasta ist nicht alles und auch Gnocchi können wunderbare Begleiter von leckeren 20-Minuten-Essen sein. Selbstverständlich keine selbstgemachten Gnocchi, die eh nicht zu meinen Freunden gehören wollen, so oft, wie sie mir in letzter Zeit misslingen. Hier darf zu pfannenfertigen Gnocchi gegriffen werden, denn seien wir mal ehrlich, auch ein Food-Blogger hat nicht jeden Tag Zeit sich 2 Stunden in die Küche zu stellen. Stattdessen gibt es hier die Bärlauch-Gnocchi von Pasta Nuova, die ich gerne weiterempfehle.

Das Rezept ist außerdem der zweite Teil meiner „Kraut-Triologie“. Denn wie zum Teufel verbraucht man einen ganzen Kohlkopf? Man hat natürlich die Option, Krautsalat für 14 Personen zu machen, das Kraut einzuwecken (igitt) oder aber man kocht meine 3 Krautgerichte und genießt sowohl Rot-, Weiß-, also auch Wirsingkohl in den unterschiedlichsten Varianten.

Für 2 Personen:

1 Viertel Weißkohl

1 Viertel Rotkohl

Etwas Bratöl

100 ml Sojasahne

2 TL Sambal Olek

Salz und Pfeffer

Pfannenfertige Gnocchi

Etwas Butter

 

Kohl küchenfertig vorbereiten, d.h. waschen und welke Blätter entfernen und vierteln. Auf einem V-Hobel in sehr dünne Streifen hobeln, dabei am Strunk festhalten. Optional kann man den Kohl natürlich auch in dünne Streifen schneiden. Etwas Bratöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und den Kohl darin ca. 7 Minuten anbraten und oft rühren. Sojasahne und Sambal Olek zugeben, gut verrühren und ein paar Minuten einkochen lassen. Butter in einer zweiten Pfanne erhitzen und Gnocchi darin goldbraun anbraten. Beides zusammen servieren, auf Wunsch mit frischen Kräutern.

One comment

  1. Ganz, ganz köstlich sieht das aus, liebe Lena!

    Viele Grüße
    Conny

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